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Wie Sie Ihre Passworte sicherer gestalten

Ein Artikel von Dirk Utke - www.utke.de

Keys / SchlüsselDas Internet macht Sie zwangsläufig zum Geheimnisträger. Egal, ob Sie e-mails abrufen, Online-Banking nutzen oder mit Roboti® Ihre Homepage aktualisieren. Für jeden dieser Zwecke brauchen Sie sichere Passworte.

Leider werden von vielen Menschen sehr schwache Passworte gewählt, so dass selbst Laien (zum Beispiel Mitbewerber oder Teenager) durch einfaches Probieren an geheime Daten kommen und damit Unheil anrichten. Damit Sie in Zukunft besser geschützt sind, finden Sie hier einige sofort anwendbare Tipps für bessere Passworte.

Was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten...

  • Passworte, die man direkt mit Ihnen verbinden kann: Vorname, Spitzname, Kosename oder Name von Freund/Freundin, Kind, Hund, Geburtsdatum, Telefonnummer, Lieblingsmusiker (-motorrad -auto -verein...).

  • Passwort genau wie Benutzername oder Teil davon, zum Beispiel
    meier / meier oder meier / dieter

  • Worte wie passwort, geheim, qwertz, qwerty, asdf, 123 ... die jeder leicht durch Probieren herausfindet.

  • Begriffe, die in einem Lexikon oder Wörterbuch (auch fremdsprachlichem Lexikon) zu finden sind. Es gibt einfach zu bedienende Hack-Software, die genau solche Begriffe durchprobiert (Dictionary Atacke).

  • Passwort auf Zettel an Monitor / unter Tastatur kleben. Sich beim Eingeben auf die Finger schauen lassen, Passworte bei der Eingabe vor sich her sagen (Das gibt es wirklich).

Eine Faustregel für gute Passworte

Ein gutes Passwort besteht aus mindestens sechs (besser mehr) möglichst verschiedenen Zeichen (Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen) und kommt in keiner bekannten Sprache vor.

(Tipp: Unter Hack-o-mat und die Passwort-Frage können Sie ausrechnen, wie viele Versuche maximal benötigt werden, um Ihr bestes Passwort zu knacken).

FwvmD-03 - Wie soll ich mir das merken?

Gute Passworte und einfach zu merken sind Akronyme (Abkürzungen der ersten Buchstaben jedes Wortes eines Satzes). Für Ihr Passwort erfinden Sie einfach einen geheimen Merksatz. Die Buchstaben dieses Satzes können dann mit Sonderzeichen und Zahlen kombiniert und somit als sichere Passworte verwendet werden. Drei Beispiele:

FwvmD-03
ist eine Kombination aus "Finger weg von meinen Daten" + der Jahreszahl. (Groß- und Kleinschreibung wie im Merksatz). So ein Passwort-Satz ist leicht zu merken, das Passwort aber ist ohne Kenntnis des Satzes wohl kaum zu erraten.

Eeäes72
entsteht aus "Ein Eisbär ärgert ebay seit" + eigenes Geburtsjahr
In diesem Fall wird nur der erste Buchstabe des Originalsatzes gross geschrieben, damit die Eingabe schneller geht. Ich habe hier ebay mit Eisbär verbunden, da beide Begriffe zwei Silben mit e+b haben, ähnlich klingen
(eis-bär / e-bay) und sich daher noch leichter merken lassen.

17m-adtmK
ist mein Vorschlag für die rustikale Passwort-Version des alten Seeräuber-Klassikers "Siebzehn Mann auf des toten Manns Kasten" (Hoh Joh Hoh und ne Buddel Rum). (Nur letzter Buchstabe groß). Bei der Eingabe des Passwortes aber nicht anfangen zu singen ;-)

Mit diesen Passworten wechseln Sie auf die sichere Seite

Mit meiner oben beschriebenen Methode erfinden Sie einfach einen persönlichen, für Sie leicht erinnerbaren Merksatz, der das gewünschte Passwort beinhaltet. Der Satz darf ruhig albern, absurd oder abgedreht sein, da solche Sätze sich besonders gut einprägen.

Viel Spaß beim Erfinden kreativer und sicherer Passworte!

Falls Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel haben, können Sie mir gerne eine e-mail schicken. Dirk Utke info@utke.de

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